Walzenkompaktierung

Neue Materialien Fürth GmbH

Die Neue Materialien Fürth GmbH betreibt in ihrem Technikum eine Walzenpresse zur Trockenagglomeration metallischer Schüttgüter. Dieser Prozess ermöglicht die bindemittelfreie Herstellung von Granulat mit definierter Größe.

Temconex_Walzenkompaktor

Funktionsprinzip der Walzenkompaktierung

Das Schüttgut wird zwischen zwei gegenläufig drehende Walzen eingezogen und rein physikalisch unter hohem Druck im Walzenspalt kompaktiert. Die Wasserkühlung der Walzen unterbindet die Erwärmung der Schüttung.

Die entstehende Schülpe wird mit einem nachgeschalteten Granulator auf die gewünschte Granulatgröße zerkleinert. Eine Siebmaschine trennt das Unterkorn vom Granulat, das dem Prozess wieder automatisch zugeführt wird.

Vorteile der Walzenkompaktierung

  • Bindemittelfreie Granulation
  • Verbesserung der Rieselfähigkeit für nachfolgende Dosierprozesse
  • Vermeidung einer Entmischung verschiedener Pulvermaterialien
  • Keine kostenintensive Nachbehandlung/Trocknung des Granulats
  • Kontinuierliche Verarbeitung von großen Massenströmen
  • Geringe Wärmeentwicklung
K7_30655-600

Ansprechpartner

Gruppenleitung:
M.Sc. Dipl.-Ing. (FH) Matthias List

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr.-Ing. habil. Marion Merklein
Prof. Dr.-Ing. habil. Carolin Körner

Kontakt: temconex@nmfgmbh.de