Um­form­tech­nik

Im Fachbereich Umformtechnik entwickelt NMF innovative Leichtbau- und Hybridkomponenten mittels neuartiger Verfahren der Blech-, Massiv- und Blechmassivumformung. Im Fokus stehen Aluminiumlegierungen, hochfeste Stähle, Titan oder Magnesium. Die Kombination aus modernen Umformverfahren, umfassender Werkstoffcharakterisierung und rechnergestützten Verfahren erlaubt die Erarbeitung maßgeschneiderter Lösungen für den Blechleichtbau.
Ein Arbeiter bedient eine große Industriemaschine in einer Fabrik, in deren Nähe Metallwalzen und Zylinder gestapelt sind; in dem modernen, gut beleuchteten Arbeitsbereich sind Schalttafeln und verschiedene Maschinenteile zu sehen.

Fertigungs­ver­fah­ren

Die Fertigungsverfahren der Umformtechnik umfassen die Entwicklung und Produktion von Leichtbau- und Hybridkomponenten mittels Blech-, Massiv- und Blechmassivumformung. Der Fokus liegt auf einer durchgängigen Prozesskette – von maßgeschneiderten Blechhalbzeugen mit angepasster Dickenverteilung oder mehrlagigen Werkstoffen (Accumulative Roll Bonding) bis hin zu Bauteilen mit validierten Eigenschaften.

Ergänzend werden Prototypen und Kleinserien kundenindividuell durch Laserstrahlschneiden und Abpressen gefertigt.

Ein Mann bedient eine große Industriemaschine über ein Bedienfeld mit Tasten und einem Touchscreen-Display in einer Fabrikumgebung. Er trägt Arbeitskleidung und scheint sich auf das Gerät zu konzentrieren.
Nahaufnahme einer Industriemaschine mit Metallplatten, Bolzen, kreisförmigen Bauteilen und mehreren Metallrohren, die auf beiden Seiten miteinander verbunden sind, vor einem blauen Hintergrund.

Es werden Aluminiumlegierungen, hochfeste Stähle, Titan, Magnesium sowie Hybridwerkstoffe verarbeitet. Dabei kommen verschiedene Halbzeugformen wie Bleche, Rohre, Profile, Folien und Drähte zum Einsatz.

Nahaufnahme eines Teils aus Metall und Verbundwerkstoff mit einer gewellten, eckigen Form, die die Verbindung zwischen den beiden verschiedenen Materialien und ihre Texturen vor einem schlichten weißen Hintergrund zeigt.
Eine Nahaufnahme eines großen, sauber gestapelten Stapels dünner, rechteckiger Metallbleche, die ihre glatten Kanten und die schichtweise Anordnung zeigen. Der Hintergrund ist dunkel und lenkt die Aufmerksamkeit auf die metallische Textur.

Die Werkstoffcharakterisierung bildet die Grundlage für präzise Umform- und Crashsimulationen. Mechanische Kennwerte werden unter verschiedenen Spannungszuständen und Temperaturen ermittelt, wobei optische Messsysteme die Formänderungen erfassen.

Ergänzend erfolgen Bauteilanalyse und Schädigungsuntersuchungen durch 3D-Vermessung mittels Streifenlichtprojektion und den Abgleich mit CAD-Daten und Simulationsergebnissen. In Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg werden zudem neue Prüfversuche, Auswertmethoden und Werkstoffmodelle entwickelt.

Eine Metallprobe wird in eine Zugprüfmaschine eingespannt, die von hellen blauen Lichtern beleuchtet wird. Im Hintergrund sind elektronische Geräte zu sehen, die eine Laborumgebung für Materialprüfungen darstellen.
Eine TRUMPF Laserschneidmaschine schneidet präzise eine kreisförmige Form aus einem Blech, unter der die gezackten Stützen sichtbar sind.

Rechnergestützte Verfahren zur numerischen Auslegung von Umformprozessen, Produkten und Werkzeugen verkürzen erheblich die Entwicklungszyklen. Dabei werden numerische Modelle erstellt und weiterentwickelt – unter anderem basierend auf Realexperimenten – mit dem Ziel die Herstellbarkeit von Bauteilen zu sichern und die Lebensdauer der Umformwerkzeuge zu erhöhen.

Ein zahnradähnliches Bauteil aus Metall mit einem in bunten Blau-, Grün- und Gelbtönen hervorgehobenen Viertelabschnitt, der wahrscheinlich eine Spannungs- oder Thermoanalyse veranschaulicht.
Ein 3D-Simulationsbild, das ein rechteckiges Objekt zeigt, bei dem die Spannungskonzentration an den Ecken rot hervorgehoben ist und über die Oberflächen in grün und blau übergeht, um niedrigere Spannungsbereiche anzuzeigen.

Sie möchten mehr über unsere Arbeit im Bereich Um­form­tech­nik erfahren?

Diese Bereiche könnten Sie ebenfalls interessieren:

Diskutieren Sie mit uns Ihre Projektidee

Lassen Sie uns gemeinsam die Industrie zukunftsfähig gestalten!

Jetzt Kontakt aufnehmen
Die Neue Materialien Fürth GmbH wird institutionell gefördert von:
Logo des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, mit dem bayerischen Wappen auf der rechten Seite und blauem deutschen Text auf der linken Seite.
Die EU-Flagge mit gelben Sternen bildet einen Kreis auf blauem Hintergrund, daneben steht in schwarzen deutschen Buchstaben der Text EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fonds für regionale Entwicklung.