Kunststoff-Metall-Hybridtechnik

Neue Materialien Fürth GmbH

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Leichtbaupotenziale nutzen

Die Entwicklung tragender, multifunktionaler Kunststoff-Metall-Hybridstrukturen eröffnet dem Leichtbau neue konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten. Großflächige Metallprofile werden bei dieser Technologie in einem Schuss im Spritzgusswerkzeug mit komplexen Kunststoffstrukturen verbunden. Im Gegensatz zur Insert- und Outserttechnik gestaltet die Kunststoff-Metall-Hybridtechnik beide Werkstoffe in zusammenhängender Form mit unterschiedlichen Funktionsmerkmalen.

Während sich Metalle und Kunststoffe in der traditionellen Konstruktionspraxis häufig in einer Wettbewerbssituation befinden, kombiniert die Kunststoff-Metall-Hybridtechnik die Vorteile beider Werkstoffe mit der zugehörigen Ver- und Bearbeitungstechnik. Rationell zu fertigende Blechkonstruktionen werden als Tragkomponente durch das Anspritzen von Kunststoffbereichen stabilisiert und zusätzlich um weitere Funktionselemente erweitert. So ermöglichen Hybridstrukturen durch Synergieeffekte ein besseres Leichtbaupotenzial, als es jeder Werkstoff für sich alleine ermöglichen würde. Kunststoff-Metall-Hybridbauteile bieten gegenüber gleich starken, reinen Metallkonstruktionen deutliche Kosten- und Gewichtsvorteile. Diese Vorteile fallen umso größer aus, je höher der Grad der Integration von zusätzlichen Funktionen in das Hybrid-Bauteil ist.

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Ansprechpartner

Gruppenleiter:
Dr.-Ing. Leo Hoffmann

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Drummer

Kontakt: kunststoffe@nmfgmbh.de